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Am 24. September 2009 fand die Ergebniskonferenz zum Thema Qualitätssicherung in Düsseldorf statt.
Was blieb dem Teilnehmer der ganztägigen Konferenz im Gedächtnis?
- Herr Prof.Szecsenyi, Leiter des Aqua-Instituts stellte sich in einem Vortrag vor und umriss die Aufgaben, die es zu bearbeiten gilt um dem GBA (gemeinsamer Bundesausschuss) Entscheidungen über die geforderten Qualitätsindikatoren im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung an die Hand zu geben.
- Veröffentlichungen zeigen mangelhafte Qualitäts-Transparenz der Angebote von Kliniken und Ärzten.
- Die Krankenhausverweildauer ist von 12,6 (1995) auf 8,3 Tage (2008) zurück gegangen.
- Die Kassen zahlen nur bei nachgewiesener Qualität der Leistung also Ergebnisqualität. Der Vortrag von Herrn Lisch (AOK) vermittelte den Eindruck, dass die Kassen einen Paradigmenwechsel vom Dienstleistungs- zum Werkvertrag wollen.
- Die Kostenabhängigkeit für weitergehende Qualitätsverbesserungen in Klinik und Praxis wurden nicht erwähnt.
- Die NRW-Krankenhausleistungen liegen im Niveau des bundes- und internationalen Qualitätsvergleichs.
- Bemängelt wurden die Medienschlagzeilen, die immer nur über negative oder vermeintlich negative Ereignisse im Klinik- und Arztalltag berichten nach dem Motto "bad news are good news".
- Die prae- und postoperative neurologische Untersuchung ist immer noch nicht Klinikroutine.
- Komplikationen bei Schrittmacherimplantationen sind deutlich höher bei geringerer Fallzahl.
- Eine Schenkelhalsfraktur muss innerhalb 24 Stunden operiert werden, maximal jedoch innert 48 Stunden.
- Bei lap. Cholecystektomie liegt die Quote der Gallengangsverletzungen unter 0,4%
- Bei drohender Frühgeburt nur einmalige Dosis von 12 mg Betamethason zur Induktion der Lungenreife sinnvoll.
- Die sektorale und sektorübergreifende Kommunikation und Dokumentation ist noch lückenhaft.
- Die ärztliche Zuwendung bei Schwerkranken, Gesprächs- , Beratungs-, und Aufklärungsaufwand wurden auf dem Kongress nicht erwähnt!
Auf unserer Homepage können Sie die Folien einiger Vorträge einsehen. (PDF können am Ende des Textes downgeloadet werden)
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